Die Fassade

Die Wirkung eines Gebäudes hängt von seinem Erscheinungsbild ab, welches durch Formen. Farben und Strukturen geprägt wird. Die Fassade bietet deshalb unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten und ist bauphysikalisch die beste Wahl. Kaum ein anderer Wandaufbau kann die steigenden Anforderungen an Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz wirtschaftlicher erreichen. Sie findet häufig Anwendung in der Altbausanierung. Extrem schiefe und krumme Flächen können optimal ausgeglichen werden und sehen somit optisch wieder einwandfrei aus.

Die wohl am meisten verwendete Fassade ist die

Vorgehängte hinterlüftete Fassade:

hinterlüftete Fassade - Schema 1

Das Prinzip

  • bildet eine schützende Einheit
  • hält Wetter- und Klimabelastungen vom eigentlichen Baukörper ab
  • Feuchtigkeit wird durch Zirkulation in einem Lüftungszwischenraum abgeführt
  • Wände und Dämmstoffe bleiben trocken
  • Isolation

Deckmaterialien:

hinterlüftete Fassade - Schema 2
  • Faserzement
  • Ton
  • Metalle (Kupfer, Zink, Edelmetalle, beschichtete Bleche)
  • Schiefer
  • Holz

Auf den Untergrund (Außenwand z.B. aus Mauerwerk) wird eine Unterkonstruktion ( z.B. aus Holz, Stahl, Alu) befestigt. In die Zwischenräume wird die Dämmung eingebracht. Auf die Unterkontruktion wird die Tragkonstruktion befestigt. Diese nimmt die eigentliche Belkleidung auf.

Die Hinterlüftung der Bekleidung wird durch eine zirkulierende Luftschicht zwischen Wärmedämmung und Bekleidung durch entsprechende Dimensionierung der beiden Konstruktionen gewährleistet.